Der ultimative Leitfaden für den

besten Boxsack / Sandsack

Der Boxsack ist der Klassiker unter den Trainingsgeräten und ist seit Jahrzehnten aus dem Training von Boxern und Kampfsportlern nicht mehr wegzudenken. Auf dieser Seite bekommt ihr alle nötigen Informationen zum Thema Boxsack.

 

Für wen ist ein Boxsack geeignet?

 

Um es direkt auf den Punkt zu bringen, ein Boxsack bietet sich für jeden Boxer, Kampfsportler, Kampfkünstler und alle Personen an, die realistische Selbstverteidigung trainieren. Die einzigen Voraussetzungen für die Anschaffung eines Boxsackes sind eine stabile Zimmerdecke und etwas Platz. Sind diese Gegebenheiten vorhanden, wird ein Boxsack das Training jeder soeben genannten Gruppen erheblich bereichern und signifikante Fortschritte bringen. Besonders die vielen Einsatzmöglichkeiten machen den Boxsack zu einem absoluten Allrounder, dem viele neuartige Trainingsgeräte nicht das Wasser reichen können. So ermöglicht der Boxsack das Training von Technik, Schlag- und Tritthärte, spezifischer Ausdauer und ganz wichtig, es macht sehr viel Spaß ;-)

Trainingstipp: An dieser Stelle folgt ein früher Trainingstipp, da im letzten Abschnitt der Begriff spezifische Ausdauer gefallen ist. Wie kann ich mit Hilfe eines Boxsacks die spezifische Ausdauer trainieren, die für den Kampfsport nötig ist? Die spezifische Ausdauer für einen Sport trainieren wir immer mit einer ähnlichen Traingsweise, welche der eigentlichen Belastung in meinem Sport möglichst nahe kommt. Im Bereich des Kampfsportes besteht die Belastung während eines Kampfes aus einer Intervallbelastung, in der in unregelmäßigen Abständen explosiv angegriffen wird und sich über einen längeren Zeitraum viel bewegt wird. Die spezifische Grundlagenausdauer für eine derartige Belastung können wir mit einem Boxsack hervorragend trainieren. Wählt ein Tempo und eine Schlag- und Tritthärte, die ihr über einen Zeitraum von circa 20-25 Minuten durchhalten könnt. Trainiert nun Angriffe in allen Distanzen und integriert viel Bewegung durch Beinarbeit (um den Sandsack herum) durchgängig für den eben genannten Zeitraum von 20-25 Minuten ohne Pause. Ihr werdet so erhebliche Fortschritte machen, die ihr niemals mit Grundlagenausdauertraining erreichen werdet, das sich nur auf Joggen etc. beschränkt. Probiert es aus  ;-) 

 

Darauf muss ich bei einem guten Boxsack achten

Wie bei allen Trainingsgeräten ist natürlich die Verarbeitung auch das wichtigste Kriterium bei einem Boxsack. Ein guter Boxsack sollte aus einem stabilen Material bestehen (Leder oder hochwertiges stabiles Kunstleder) und gut vernäht sein. Im Idealfall ist ein Boxsack an den Schwachstellen mit doppelten Nähten vernäht. Besonders die Laschen, an denen die Kette befestigt ist, sind die klassischen Schwachstellen des Boxsackes, welche im Training großen Belastungen ausgesetzt sind. Bei der Kette und den Karabinern sollte eine stabiles Metall vorhanden sein, welches einen ausreichenden Durchmesser besitzt. Bei minderwertigen Boxsäcken reißt nach einem intensiven Training gerne die Kette oder die Karabiner verbiegen sich, was bei einer solchen Investition mehr als ärgerlich ist. Ansonsten sollte die Befestigungskette im Idealfall ein kleines Drehscharnier in der Mitte besitzen, da dadurch das ständige Verdrehen der Kette während des Trainings verhindert wird. Von einem Boxsack aus rauem Leinenmaterial ist absolut abzuraten, da durch die raue Oberfläche unsere Boxhandschuhe schneller abnutzen.

Tipp: Bei Boxsäcken mit Drehscharnier reibt beim Training Metall auf Metall, was zu quietschenden Geräuschen und erhöhter Belastung des Materials führen kann. Bei neu gekauften Boxsäcken sollte daher zunächst immer ein Tropfen Öl auf das Scharnier gegeben werden.

 

Die Befüllung des Boxsacks

Ein sehr großer Fehler bei der Befüllung des Boxsacks ist, dass in manchen Köpfen der Begriff Sandsack zu wörtlich genommen wird und die Boxsäcke tatsächlich mit Sand befüllt werden. Wird der Boxsack mit Sand befüllt, wird sich dieser beim Training so sehr verdichten, dass der Boxsack eine Härte bekommt, die mit Beton zu vergleichen ist und somit ein erhebliches Risiko für unsere Gelenke darstellt. Die gängige Füllung von Boxsäcken besteht aus dicht gepackten Stoffstücken oder Granulat aus unterschiedlichen Materialien, welche eine geringere Dichte als Sand besitzen. 

 

Unsere Empfehlungen

In dem nachfolgenden Abschnitt folgen unsere Empfehlungen für einen ordentlichen Boxsack. Wir haben uns bei der Empfehlung auf ein Modell beschränkt, mit dem wir gute Erfahrung gemacht haben und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt. Im Fall von Boxsäcken wäre die Empfehlung von mehreren Modellen auch nicht wirklich sehr sinnvoll, da die Variable bei der Auswahl eines Boxsacks, solange er den qualitativen Anforderungen genügt, lediglich in der unterschiedlichen Größe besteht. Da unser empfohlenes Modell in unterschiedlichen Größen und Gewichtsklassen vorhanden ist, wollen wir jetzt Nichts unnötig verkomplizieren.

Ju-Sports Sandsack gefüllt

  • Erhältlich in den Größen 120 cm,150 cm und 180 cm

  • Ca. 35 cm Durchmesser

  • Stabile Nähte und gute Verarbeitung

  • Kette mit Drehscharnier

Ju-Sports Sandsack ungefüllt

  • Erhältlich in den Größen 100 cm, 120 cm,150 cm und 180 cm

  • ca. 35 cm Durchmesser

  • Stabile Nähte und gute Verarbeitung

  • Kette mit Drehscharnier

Füllmaterial für Boxsäcke

  • 100 % Naturkork

  • keine Schadstoffe

  • Geruchslos

  • Hochelastisch und gelenkschonend

  • Gummigranulat Made in Germany

  • Geruchsneutral

  • Körnung 1-4 mm

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