Der ultimative Leitfaden für die besten Kampfsport-Videokurse

 

Sind Videokurse für den Kampfsport sinnvoll?

 

Um nicht lange um den heißen Brei rumzureden: Ja, Videokurse können unterstützend zu unserem Training auf jeden Fall sinnvoll sein. Die Begründung dafür ist ziemlich einleuchtend. Jede Form von zusätzlichem Wissen, welches uns weiter bringen kann und zu unserer Entwicklung beiträgt, ist immer sinnvoll. Ob dabei das zusätzliche Wissen durch einen Lehrgang, ein Personal-Training, ein Buch oder einen Videokurs vermittelt wird, spielt dabei keine Rolle. Wichtig dabei ist lediglich, ob die Informationen gut rübergebracht werden und ich einen Mehrwert erhalte. Ein weiterer Vorteil von Videokursen (und selbstverständlich auch von Lehrgängen, Personal-Trainings und Trainingstreffen mit anderen Vereinen/Schulen) ist, dass man immer über den Tellerrand des eigenen Trainings hinausschaut und neue Ideen, Anregungen und Techniken für sich finden kann. 

Welcher Videokurs ist für mich geeignet?

Bei der Frage, welcher Videokurs für mich persönlich geeignet ist, muss man sich zunächst darüber klar werden, wie der persönliche Trainingsstand ist und wo man hin möchte. Stehe ich am Anfang und möchte schneller mit der Entwicklung meiner Technik voran kommen? Habe ich Probleme im Sparring und habe das Gefühl das ich kein Fortschritte mache? Benötige ich weiteres Wissen zu Kondition, Koordination und Ernährung? Möchte ich an Wettkämpfen teilnehmen oder nur fitter werden ?

Gerade am Anfang ist es schwer, einen direkten Leitfaden an die Hand zu bekommen, wie man etwas trainieren sollte, um schneller Fortschritte zu machen. Erschwerend kommt oft noch hinzu, dass die Trainingsgruppe nicht den gleichen Trainingsstand hat und man so nicht in der gleichen Geschwindigkeit trainiert. Anfänglich kann man sich also unterstützend einen Kurs zulegen, der sich mit den technischen Grundlagen beschäftigt, um so eine bessere Struktur zu bekommen und außerhalb der Trainingszeiten weiter an sich arbeiten zu können. Von einem Kurs für Fortgeschrittene ist anfänglich absolut abzuraten, da man sich bei (noch) zu anspruchsvollen Techniken Fehler angewöhnt, die man sich in seiner weiteren Trainingskarriere wieder mühsam abtrainieren muss.

Erfahrungsgemäß kommt bei vielen fortgeschritteneren Sportlern im Sparring irgendwann das Gefühl auf, im Training festzuhängen. Sie haben das Gefühl, zu oft getroffen zu werden, immer wieder die gleichen Fehler zu machen und ständig auf der Stelle zu laufen, ohne Fortschritte zu machen, während die anderen an einem vorbeiziehen. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass fast jeder Sportler irgendwann mal an diesen Punkt kommt. Für betroffene Sportler würde sich ein Kurs eignen, der sich mit Kampfstrategien oder einem speziellen Kampfstil beschäftigt. Durch das Training wird man so neue Ideen und Eindrücke bekommen und kann den Stillstand schneller überwinden.

Wie teuer sollte ein Kurs sein?

Wie hoch die Kosten für einen Kurs sein sollten kann nicht pauschal gesagt werden. Die durchschnittlichen Kosten für einen Kurs liegen grob bei 100-150€. Wenn man bedenkt, dass die Kosten für ein Personaltraining von 45-60 Minuten bei 75-200€ liegen oder die Preise bei einem Lehrgang, bei dem sehr viele Teilnehmer anwesend sind und meist keine Filmaufnahmen gemacht werden dürfen, ähnlich hoch sind, ist dieser preisliche Rahmen auf jeden Fall in Ordnung.

Empfehlungen für Kurse

Bei unseren beiden Empfehlungen handelt es sich um Boxkurse. Egal ob wir Thaiboxen, Kickboxen, Savate, Sanda, MMA oder Selbstverteidigungssysteme wie Krav Maga oder Ju-Jutsu trainieren, am Boxen werden wir niemals vorbeikommen. Wer sich mit Boxen auskennt, hat in allen genannten Sportarten, Kampfkünsten und auch in der Selbstverteidigung einen enormen Vorteil.

 
 
 

Die erste Empfehlung ist das "Leistungstraining für Wettkämpfer von Ultimate Boxing". In diesem Kurs wird auf alle grundlegenden Aspekte des Boxens ausführlich eingegangen. Ihr lernt die Basis wie z.B. die richtige Grundstellung, die Techniken, Kombinationen, Verteidigungen, Arbeit mit dem Partner und am Sandsack und noch vieles mehr. Der Kurs ist für jeden Boxanfänger und leicht fortgeschrittenen Sportler absolut empfehlenswert. Mit diesem Kurs werdet ihr im Heimtraining sehr schnell Fortschritte machen und euch schnell verbessern. Des Weiteren ist der Kurs auch für Kampfsportler wie Kickboxer, Thaiboxer und Kampfkünstler interessant, bei denen das Boxen Bestandteil des Trainings ist, oder sein sollte ;-). 

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Bei der zweiten Empfehlung handelt es sich um den "Peek-A-Boo Komplettkurs von Boxing Arts", der von dem Bundesliga Boxer Ferhat Öztas geleitet wird. In diesem Kurs bekommt Ihr den einzigen Kurs zum Thema "Peek-A-Boo im deutschsprachigen Raum. Auch wenn manchen der Peek-A-Boo Stil vielleicht im ersten Moment nichts sagt, so kennt ihn doch ziemlich jeder oder hat ihn zumindest des Öfteren gesehen. Bei diesem Boxstil handelt es sich um den Boxstil des legendären Boxers Mike Tyson. Hier bekommt ihr Infos über den Boxstil, die Oberkörperbewegungen, Beinarbeit, Kombinationen und Übungen am Partner und mit Trainingsmitteln wie z.B. Sandsack und Koordinationsleiter um den Peek-A-Boo Stil zu erlernen. Der Kurs richtet sich vor allem an fortgeschrittene Sportler, welche die Grundlagen des Boxens bereits beherrschen und ihre Fähigkeiten im Kampf optimieren wollen. Des Weiteren ist dieser Kurs für Kampfsportler interessant, die gerne im Infight kämpfen oder aufgrund ihrer Körpergröße den Kampf nah am Gegner führen müssen. 

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